|
||
|
Das
Kaninchen nimmt in der Tierzucht eine Sonderstellung ein. Da es in
Deutschland als
„Haustier der armen Leute“ galt, wurde sein hervorragendes Fleisch
nur wenig nachgefragt. Dies hat sich im Laufe der Jahre geändert und heute ist Kaninchen eine Delikatesse. Vor allem Keule und Rücken stehen in der Verbrauchergunst weit oben. Man rechnet das Kaninchen zum Geflügelfleisch, da die Fleischfarbe, die Art und auch die Größe der Tiere mit Geflügel zu vergleichen sind. Das Fleisch ist sehr mager, aromatisch und kann auf vielfältige Art zubereitet werden.
*
Kaninchen stammen ursprünglich aus Afrika, sind aber heute
auf der ganzen Welt zu
Hause. * In Frankreich ist die Aufzucht fast ausschließlich auf
Mittelfrankreich beschränkt. Das
beim Verbraucher so beliebte Kaninchenfleisch stammt von
Jungmastkaninchen aus
der Fleischkaninchenzucht und garantiert eine hohe und vor allem
gleichbleibende Fleischqualität.
Mit seinem hohen Eiweiß- und niedrigen Fettgehalt kommt es den Wünschen
der ernährungs- bewussten Verbraucher in besonderer Weise
entgegen. * Kaninchenfleisch ist leicht verdaulich und daher für eine gesunde Ernährung gut geeignet. Die Fettzusammensetzung selbst ist vorteilhaft, denn das Fett enthält hohe Mengen an ungesättigten Fettsäuren (Linol- und Linolein-Säure). Der Cholesteringehalt ist mit 30 bis 40 mg pro 100 g Fleisch relativ gering.
Tipp: Kaninchenfleisch lässt sich sehr vielfältig zubereiten: klassisch geschmort und mit Bourgogne-Wein ab gelöscht oder auch mit Senf mariniert, ist es ein absoluter Hochgenuss. Köstlich ist Kaninchen mediterran zubereitet, mit Tomaten, Kräutern und Knoblauch. Ein Kaninchen ergibt in der Regel 3 bis 4 Portionen. |
||
|